Leistungen

Wir bieten Ihnen die Ausführung aller Leistungen, die im Rahmen der § 7 und § 20 des Sprengstoffgesetzes gefordert werden zum Erlangen einer Freigabe auf Kampfmittelfreiheit, an.


Service

  • Flächensondierung
  • Bohrlochsondierung
  • Bohransatzkontrolle
  • baubegleitende Kampfmittelsondierung
  • Leiten von Räumstellen


Bei Intresse übersenden wir Ihnen gern ein kostenloses und unverbindliches Angebot.


Baubegleitende Kampfmittelsondierung


NACH DER RICHTLINIE DGUV201-027


Waren die zuvor verwendeten Sondierverfahren nicht zielführend verursacht  durch vorhandene Bebauung ,Leitungen oder zu hohe Belastung an ferromagnetischen Störkörpern aus vorhandenen Auffüllungen , so empfehlen wir eine baubegeleitende Aushubüberwachung. Hierbei wird das aufzubereitende Erdreich  unter Aufsicht einer Fachtechnischen Aufsichtsperson nach § 20 SprengG lagenweise abgetragen und seitlich gelagert, bis  eine sondierfähige Sohle erreicht, wird und diese auf eventuell auftretende Störkörper abgesucht, welche fachgerecht geborgen werden, bis die vorgesehene Aushubtiefe erreicht ist.


Oberflächensondierung


Die Oberflächensondierung wird von der aktuellen Geländeoberkante  aus durchgeführt. Dabei werden mittels  passiver /aktiver Sondier Technik von der Geländeoberkante   aus auf das Vorhandensein von ferromagnetischen Störkörpern wie beispielsweise Stahl untersucht. Hierbei misst das passive Sondiersystem, beim Vorhandensein von ferromagnetischen Störkörpern, die Veränderung des natürlichen Erdmagnetfeldes .
Eine aktiven Sondiersystem hingegen erzeugt ein eigenes Magnetfeld .
Somit werden Störköper wie Kampfmittel detektiert und lokalisiert. Die Aussagekraft der Messtechnik steht dabei in Abhängigkeit von der  Materialdichte der zu messenden Anomalie/Störkörpers im Erdreich. Somit können tieferliegende Anomalien mit geringem Material dichte /magnetischem Moment nicht von der Geländeoberkante aus detektiert werden. Bei Bombenblindgängerverdachtsflächen empfehlen wir daher eine Tiefensondierung mittels Bohrlochverfahren, um tieferliegende Anomalien zu Lokalisieren. Tiefe der Bohrungen ist abhängig von den örtlichen Bodenverhältnissen.

VERPRESSEN


Bei der Durchführung von Sondierungs- und Freilegungsarbeiten ist es notwendig, im Nachgang eine Vermischung von Hydraulisch wirksamen schichten  im Erdreich zu vermeiden oder dem Boden nach Beendigung der Kampfmittelsondierarbeiten wieder zu stabilisieren, wenn beispielsweise anschließende Hochbauarbeiten durchgeführt werden. Dafür ist es erforderlich, alle wirksamen Trennschichten abzudichten. Dabei kommt eine Tonmehl-Zement-Suspension zum Einsatz, die im Kontraktor Verfahren verpresst wird. Die Suspension wird mit Hilfe eines Injektionsgestänges unterhalb der aufsteigenden Abdichtungsmasse zugeführt, um eine homogene Abdichtung beim Auffüllen des Bohrloches zu gewährleisten. Das eingesetzte  Material ist dabei umweltfreundlich und entspricht den gesetzlichen Vorgaben .Somit arbeiten wir nach den gefordertem Standard der verschiedenen Bundesländer.

Bergung vom Kampfmitteln


Nach der Auswertung aller aufgezeichneten Daten aus der Tiefensondierung oder EDV-Flächensondierung sowie der exakten Bestimmung der Tiefe, Lage und magnetischen Volumen der Anomalien, erfolgt die Öffnung des Verdachtspunktes bis auf einen definierten Abstand an die Anomalie. Der Bodenaushub und das Freilegen kann Maschinell oder manuell durch unser geschultes Personal. Je nach Tiefenlage und den örtlichen Gegebenheiten erfolgt die Bergung in offener Bauweise oder unter Einsatz von speziell angefertigten verbau Einheiten.

PROJEKTORGANISATION Räumkonzept


Unsere Mitarbeiter im Firmensitz in Bergen (Niedersachsen)übernehmen die gesamte Planung Ihres Projektes und greifen dabei auf umfassende und weitreichende Erfahrungen der Kampfmittelräumung zurück. Unser Ziel ist es, Ihnen ein individuell angepasstes und wirtschaftlich effizientes Räumkonzept anzubieten, mit Bedacht auf die größtmögliche Sicherheit aller. Mit Hilfe modernster Verfahren und Technik stellen wir uns immer wieder neuen und wechselnden Herausforderungen und Ansprüchen. Unser ausgebildetes Personal betreut sorgfältig und mit höchsten Ansprüchen die Durchführung Ihres Projektes vor Ort. Des Weiteren werden alle Anmeldungen zur Übergabe an die staatlichen Behörden der jeweiligen Bundesländer von uns übernommen, um eine effiziente Bearbeitung Ihres Auftrages zu gewährleisten.

Volumenräumung


Bei der Volumenräumung wird der Boden schichtweise und kontrolliert in Lagen abgetragen. Eine fachkundige Person für Kampfmittelräumung überwacht die Arbeiten permanent und prüft jedes freigelegte Material visuell sowie mit Handsondengeräten (z. B. passives oder aktives Sondiersystem – handgeführt)
Auffällige Objekte werden separat geprüft und bei Bedarf sondiert oder freigelegt. Der Abtrag erfolgt in Lagen um eine vollständige Sichtkontrolle aller Bodenbereiche sicherzustellen. Die Räumung setzt einen geordneten Aushub, ausreichend Arbeitsraum und eine klare Trennung zwischen Räumgut, Bodenhaufen und Arbeitsbereich voraus.

Projektvermessung


Einmessen von Liegenschaften / Räumflächen / Parzellen mittels modernster GPS gestützter Technik mit höchster Genauigkeit zur Kennzeichnung und Dokumentation der Kampfmittelräumleistungen sowie zur Erstellung von maßstabsgerechten Projektkarten durch unseren Vermessungsingenieur.

Geomagnetik


Mit unseren Magnetometern sind wir in der Lage Störungen des Magnetfeldes der Erde zu messen und graphisch sichtbar zu machen. Auf dieser Basis der graphischen Darstellung ist unser fachkundiges Personal ausgebildet, die Daten auf Anomalien hin zu interpretieren. Dieses Messverfahren ist Tiefen begrenzt.


HISTORISCHE INVENTARSUCHUNG

Bei Hinweisen auf mögliche vorhandene Kampfmittel führen wir eine (historisch,genetische) Untersuchung durch. Basierend auf dieser Untersuchung, aus den verschiedensten Quellen, entsteht ein Inventarbild von dem was sich in dem Gebiet an Gefährdung durch Kampfmittel ergibt. Zur Inventaruntersuchung werden die Informationen der Kampfmittelräumdienste der Länder, unteranderem auch nationaler und internationaler Archive, zu Rate gezogen.

ANALYSE

Nach Vorlage aller Informationen werden die Untersuchungsergebnisse beurteilt und in eine Gefährdungsanalytik zusammengefasst.
PROJEKTBEZOGENE VORGEHENSWEISE
Laut Vorgaben der Berufsgenossenschaft, DGVU 201-027 , wird ein Räumkonzept erstellt. Dieses wird von langjährig tätigen Feuerwerkern nach §20 Sprengstoffgesetz umgesetzt.

BAUZEITPLANUNG

Nach Beauftragung durch den Auftraggeber, zur Durchführung der Kampfmittelbergungsmaßnahmen, beginnen wir mit der Arbeitsvorbereitung. Danach erfolgt das Erstellen des Bauzeitenplanes, in Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Behörden. Eine detaillierte Übersicht über die Arbeitsvorbereitung und Ausführung der Kampfmittelbergungsarbeiten ist in der Betriebsanweisung, die für das Aufsuchen und Identifizieren von Kampfmitteln, während der Bauzeit gilt, niedergeschrieben. Nach erfolgter Genehmigung können die Aufsucharbeiten (Detektion) beginnen.

DETEKTION

Während der Detektionsarbeiten wird ein Gebiet ,mittels moderner Detektionsmethoden, auf vorhandenen Anomalien im Erdreich untersucht . Dabei können verschiedene, anerkannte Detektionsmethoden zum Einsatz kommen. Die Auswahl der Detektionsmethode hängt von vielen Faktoren ab. Wir werden immer die zielgerichteste und effektivste Methode wählen. Für die Detektion und Lokalisierung der Kampfmittel setzen wir modernste Geräte ein. Sondierungen von großen kontaminierten Flächen, werden mittels Multisensorik mit DGPS unterstützt .
Aufgrund der flexiblen Einsetzbarkeit unserer Detektionsmethoden können wir kleine und große Flächen adäquat und schnell untersuchen. Das gilt sowohl für die Oberflächendetektion, als auch für die Tiefendetektion. Die erhaltenen Sondierergebnisse werden digital gespeichert und anschließend von unseren Fachleuten analysiert. Bei der Analyse werden die verdächtigen Objekte von den übrigen Objekten verifiziert und in eine Objektliste sowie in einen Bericht übertragen.

AUFFINDUNG und IDENTIFIZIERUNG

Nach  Positionierung der Objekte können diese verifiziert und geborgen werden. Die Identifizierungsarbeiten erfolgen durch unsere langjährig tätigen fachtechnischen Aufsichtspersonen nach §20 Sprengstoffgesetz. Die Übergabe der Kampfmittel erfolgt nach länderspezifischen Vorschriften der jeweiligen Bundesländer.

VORÜBERGEHENDE SICHERUNG

Hier greifen die Vorschriften "Technische Anweisungen zur Kampfmittelräumung" des jeweiligen Bundeslandes in der Kampfmittelbergung.


ÜBERGABE DER KAMPFMITTEL an die Räumdienste der Länder

Wir werden die gefundenen Kampfmittel mittels Übergabeprotokoll an den jeweiligen Kampfmittelräumdienst übergeben. Die Übergabe der Kampfmittel erfolgt ausschließlich auf der Räumstelle. Nach Abarbeitung der Räumfläche erstellen wir ein Freigabeprotokoll. Dies ist gleichzeitig der Nachweis für eine gesetzlich einwandfreie und sorgfältige Kampfmittelbergung.
Ökologische, archäologische und geotechnische Untersuchungen
Wir unterstützen bei ökologischen, archäologischen und geotechnischen Untersuchungen,und  garantieren unseren Kunden eine transparente Kampfmittelbergung sowie eine zuverlässige Partnerschaft für alle aufkommenden Fragen rund um die Kampfmittelbergung.




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